OTTO BUCHEGGER ERZÄHLT

Twitter ist in meinen Augen ein empfehlenswertes Social Web. Es ist gratis, schnell, nicht kompliziert, daher leicht zu erlernen und es benötigt kaum Wartungsaufwand. Besonders sinnvoll ist Twitter für Menschen, die sich u.a. für Politik interessieren. Prominente Todesfälle, Katastrophen, Attentate, Sportergebnisse, Kritiken von Medien erfährt man auf Twitter superschnell. Der Preis für die Schnelligkeit ist leider die Gefahr, dass die Tweets vielleicht nicht stimmen.

Noch macht es Sinn für Twitter zu werben. Es ist noch nicht so versaut, wie andere Soziale Netze. Doch auch hier sollte man vorsichtig sein. Kriminelle, Spinner und andere unliebsame Zeitgenossen sind überall unterwegs, aber es ist auf Twitter relativ einfach, sie abzuwehren.

Twitter ist ein Werkzeug für Erwachsene, mit dem man sowohl am Rechner wie auch auf dem Handy einfach und schnell kommunizieren kann. Mit Tweets oder mit Nachrichten. Es erlaubt den Austausch von Texten, Fotos, kurzen Videos und GIFs.

Der verwirrende Unterschied: Twitter-Tweets sind wie eine Zeitung, generell öffentlich. Jeder, der auf Twitter ist, kann im Normalfall auch alle Tweets lesen, weiterleiten und kommentieren. Twitter-Nachrichten hingegen sind wie Briefe vertraulich und es können sie nur die Adressaten sehen. Sie werden oft auch nur DM, Direct Mail oder DN, Direktnachrichten, genannt.

Man sollte die Zeit haben, einmal am Tag auf Twitter nachzusehen und eventuell einen Tweet zu posten, das ist ein max. 280 Zeichen langer Kommentar. Ein Twitter Konto macht nur Sinn, wenn man es aktiv nützt. Es ist kein Statussymbol. Ich hab eins, @ottobuch, der Papst hat einige, z.B. @Pontifex_de. Aber meine berufstätige Frau hat keins, die Bundeskanzlerin Angela Merkel auch nicht.

Immer mehr Spitzenpolitiker und Spitzenmanager nutzen allerdings Twitter als Informationskanal für direkte Kontakte (ohne die Umwege in den Medien) und es kostet sie nur ein kleines Team.

Twitter Profil

Wer selbst auch ein Twitter Konto einrichten will, klickt auf  www.twitter.com oder https://help.twitter.com/de/twitter-guide

Registrieren (nur beim ersten Mal, später genügt Anmelden) eines Twitter Accounts (Konto) mit Kontoname, Name (kann auch ein Pseudonym sein), aber eine aktuelle E-Mail Adresse (oder Telefonnummer) zum Bestätigen der Registrierung, Passwort, Altersangabe.

Das wichtigste ist ein kurzer, eindeutiger Twitter-Kontoname, sorgfältig wählen, er beginnt immer mit @ . Alles außer diesem Kontonamen kann man später auch ergänzen oder ändern. Ob ein Name noch frei ist, erfährt man leicht durch die Suchfunktion, die am besten vorher ein Freund mit Twitter durchführt.

Das Geburtsdatum wird nicht überprüft und Twitter gratuliert dir auch nicht zum Geburtstag. Offen angezeigt wird nur das Datums des Registrierens mit "Seit …. bei Twitter"

Sinnvoll sind zwei Fotos (als Dateien), eins für das Bild des Autors und eins für den Hintergrund und ein kurzer Text zur Biographie und eventuell eine eigene Homepage (es geht aber alles auch ohne). Man auch später alles dazu fügen und gelegentlich auch wieder ändern.

Ein Twitter Konto kann sowohl für Personen, wie auch für Einrichtungen genutzt werden.

Man braucht einige Twitter Accounts zum Start, denen man folgt. Sie findet man leicht mit der Suchfunktion oder auf Empfehlung.

Die Benutzung ist kostenlos, Twitter finanziert sich mit Werbung. Bisher habe ich dies nicht als störend empfunden.

Nach meiner Erfahrung gibt es zwei Grundtypen von Benutzern. Welche, die große Reichweite (Macht) suchen und die anderen, die gute Informationen suchen (um damit richtige Entscheidungen zu treffen).

Übrigens: Der amerikanische Ex-Präsident ist seit 2021 nicht mehr auf Twitter.


Tweet Posten: einen Kommentar mit maximal 280 Zeichen schreiben. Bevor man ihn freigibt, nochmals durchlesen und eventuell korrigieren, denn es gibt bisher noch keine Korrekturfunktion.

Man kann zwar Tweets nicht korrigieren, sie aber problemlos löschen und dann korrigiert neu eingeben.

Bis zu 4 Fotos (alle Formate) pro Tweet sind möglich. Links (URLs) zu Dateien aller Art im Netz werden automatisch zu 14 Zeichen gekürzt.

Follower Prinzip: Was ich tweete, sehen automatisch alle meine Follower (Konten, die mir "folgen") und ich sehe alle Tweets von Konten, denen ich "folge". Mit Retweeten kann man einen Tweet (an alle seine Follower) weiterleiten. Auch was man „liked“ sehen alle Follower.

Taggen (markieren) mit dem Hashtag #, z.B. #Tübingen. Dann wird bei jeder Suche nach #Tübingen dieser Tweet angezeigt, egal von wem sie sind. Dies ist für viele die nützlichste Funktion.

Besser dann twittern, wenn auch die Follower am Netz sind. Die Hauptzeit ist von 12-14h

Wer zu viel Triviales twittert oder Leute nervt, riskiert "entfolgt" oder "blockiert" zu werden. Man kann Konten nach Belieben "folgen" und wieder "entfolgen". Man kann sie auch beliebig blockieren oder stumm schalten und dies auch wieder aufheben.

Man kann kurze Meinungsumfragen (mit einer Auswahl von bis zu 4 Optionen) machen.

Zitieren von Tweets mit Retweet. Mit oder ohne Kommentar dazu.

Man kann alle Tweets kommentieren (außer man wurde blockiert) und alle auch (mit einem roten Herz) liken.

Auch Tweets in Weltsprachen, die man nicht versteht, kann man lesen: Text kopieren und von Deepl übersetzen lassen.

Alte Tweets bleiben zwar im Netz, werden aber schon nach kurzer Zeit nicht mehr beachtet. Ich lösche deshalb nach einiger Zeit jene Nachrichten, die keine Beachtung gefunden haben oder nicht mehr aktuell sind.

Blockierlisten zu ex- oder importieren ist nicht mehr möglich. Sehr schade, denn das war eine einfache Möglichkeit, bösartige Gruppen zu blockieren. War es schlecht fürs Geschäft? Ich weiß es nicht.

Auch auf Twitter gibt es Shit Storms. Man schreibt etwas Banales und plötzlich kommen Hunderte gehässige Kommentare. Kann man leicht aushalten. Die Rädelsführer blockieren und zwei Tage warten und schon ist der Spuk wieder vorbei. Es kostet ja keine eigenen Ressourcen, wie Speicherplatz. Und aufgeregte Menschen gibt es viele. Mit ihnen zu diskutieren halte ich für Zeitverschwendung.

Man kann mehrere Twitter Konten unterhalten und auch problemlos zwischen ihnen umschalten. Es ist auch einfach, ein Konto wieder aufzulösen.

Es war ein guter Brauch am Freitag mit #ff (follow friday) andere Konten zu empfehlen. Mach ich gelegentlich immer noch.

Es besteht überhaupt kein Zwang einem Follower auch selbst wieder zu folgen. Im Gegenteil, man sollte es sich gut überlegen, wem man folgt.

Gute Konten haben meist mehr „Follower“, als „Folge ich“. Aber hohe Follower-Zahlen sind leicht manipulierbbar (weil man Follower kaufen kann) und kein alleiniges Qualitätsmerkmal.

Bots (maschinelle Twitterer) kann man ziemlich sicher als solche erkennen und es gibt auch ein Programm, das dabei helfen kann. Es ist allerdings auch nicht sehr zuverlässig https://botometer.osome.iu.edu/

https://youtu.be/Xuxq6Uqwdts Ein umfangreiches Tutorial, das man aber erst versteht, wenn man Twitter schon benutzt hat und etwas kennt.

Twittern hat Zukunft, wer es schon kann, lehrt es die andern!

Jetzt registrieren mit @Kontoname, Name, E-Mail Adresse oder Telefonnummer, Geburtsdatum und einigen Twitterkonten zum Start. Den Rest kann man später nachreichen. Vielleicht hilft jemand dabei, der schon twittert?

https://help.twitter.com/de/twitter-guide

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